Visuelle Positionierungsdienste legen digitale Objekte metergenau an Fassaden an, sodass Hinweise bei jedem Besuch exakt dort erscheinen, wo sie hingehören. Kamera-Tracking und semantische Segmentierung erkennen Bänke, Laternen, Eingänge. So bleibt die Illusion glaubwürdig, selbst wenn Menschenmassen, schwankendes Licht oder vorbeifahrende Busse das Bild ständig verändern und neu kalibrieren.
Erzählrhythmen müssen der Gehgeschwindigkeit folgen, Wendepunkte an Kreuzungen warten, und Dialoge in Lärmzonen visuell gestützt sein. Requisiten sind projizierte Schatten, leuchtende Umrisse und räumliche Klänge. Entscheidungen dürfen nicht ablenken, wenn die Straße Vorrang verlangt. Ein gutes Kapitel respektiert Ampelphasen, Blickfelder, Sitzgelegenheiten sowie die spontane Neugier neugieriger Passanten.